Corona - Was jetzt wichtig ist

Corona - Was jetzt wichtig ist

1. Welche Symptome hat eine Corona-Erkrankung

Die Symptome ähneln denen einer Erkältung, also etwa Kratzen im Hals und erhöhte Temperatur, allgemeines Unwohlsein. Schnupfen gehört nicht zu den typischen Symptomen eine Corona-Erkrankung. Bei schweren Verläufen mit massiver Virusvermehrung ist trockener Husten ein wesentliches Krankheitsmerkmal, später ggf. Atemnot.

2. Wie soll ich mich verhalten, wenn ich diese Symptome bei mir beobachte?

In erster Instanz sollten Sie vorab in Ihrer Arztpraxis – oder bei dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel.: 116 117 anrufen und ihren Verdacht äußern. Bitte suchen Sie weder Ihren Arzt noch das Klinikum unangemeldet auf.

3. Wird jeder Verdachtsfall getestet

Da die Laborkapazitäten und Testmaterial deutschlandweit nur noch stark eingeschränkt zur Verfügung stehen, wurde behördlich verordnet, dass Abstriche auf Corona-Viren auf Personen begrenzt werden, die direkte Kontaktperson zu einem positiv getesteten Coronavirus-Fall sind und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, also beispielsweise Menschen mit Krebserkrankung, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronischer Atemwegserkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.

4. Warum kann ich mich nicht einfach im Klinikum Hochrhein vorsichtshalber testen lassen

Wenn Sie keiner Risikogruppe angehören und Sie nicht hochaltrig sind, dann stellt Corona für Sie höchstwahrscheinlich keine Gefahr dar. Sie könnten das Virus jedoch dennoch übertragen, daher ist es umso wichtiger, dass Sie bei leichten Symptomen den telefonischen Weg wählen. Sie müssen verstehen, dass sich in einem Krankenhaus viele Risikopatienten befinden - diese vor einer Infektion mit Corona zu schützen, ist eine unserer Aufgaben.

5. Ich habe Sorge, dass mich das Klinikum in den nächsten Wochen in Falle eines Notfalls nicht versorgen kann.

Diese Sorge ist unbegründet. Wir haben lediglich den organisatorischen Ablauf geändert, um unsere Patienten und Mitarbeiter vor einer Corona-Infektion zu schützen. Gemäß der Landesverordnung sind derzeit keine Besuche im Klinikum erlaubt, der Zugang wird mittels Absperrungen und Sicherheitsdienst kontrolliert und kann ausschließlich über den Haupteingang erfolgen. Ausnahmen bilden hier nur die Angehörigen von Schwerkranken sowie festgelegte Begleitpersonen zur Geburt. Angehörige von Schwerkranken melden sich nach Möglichkeit vorab telefonisch im Klinikum unter Tel.: 07751 85-0, um sich nach Freigabe der zuständigen Station auf einer entsprechenden Besucherliste eintragen zu lassen. Für Schwangere gilt bis auf Weiteres folgende Regelung: Geplante Anmeldungen zur Geburt bitte derzeit ausschließlich telefonisch unter Tel.: 07751 85-4547 von 8 bis 16 Uhr. Den Mutterpass und weitere Dokumente können Schwangere gerne vorab via Mail an: gyn@klhr.de schicken. Außerhalb dieser Zeiten und in Notfällen, erreichen werdende Mütter das Kreißsaalteam unter der bekannten Tel.: 07751 85-4550. Trotz Besucherverbot darf eine feste Begleitperson zur Geburt vorab benannt werden.

6. Was passiert, wenn viele Menschen gleichzeitig erkranken? Ist das Klinikum dieser Aufgabe gewachsen?

Das Klinikum Hochrhein hat sich in den vergangenen Wochen intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet. Wir haben die Kapazitäten für Isolationspatienten massiv erhöht und wir haben die Möglichkeit, diese räumlich getrennt vom normalen Klinikumsbetrieb zu behandeln. Die Grund- und Regelversorgung ist somit nicht gefährdet und wir stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung. Dennoch bitten wir darum, das Klinikum wirklich nur in Notfällen aufzusuchen, damit wir unsere Ressourcen weiterhin bündeln können.

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