Frauenheilkunde

Frauenheilkunde

Die Fachabteilung für Frauenheilkunde verfügt über 17 Betten und führt alle modernen Methoden der Diagnostik sowie der operativen und konservativen Therapie bei Erkrankungen der Frau durch. Gerade im Bereich der Grundversorgung kommt es unserer Überzeugung auf den Anspruch an immer die beste Qualität zu bieten. Wir stehen unseren Patientinnen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Auch nachts und am Wochenende ist ständig ein Arzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe vor Ort.

Klinikum Hochrhein Frauenheilkunde

Eleonore Gisy

Chefärztin
Eleonore Gisy
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe · MIC II (Mitglied in AGE) · in Weiterbildung für fachgebundene Psychotherapie · Sexualtherapeutin

Klinikum Hochrhein GmbH 
Frauenheilkunde
Kaiserstraße 93-101
79761 Waldshut-Tiengen

Sekretariat
T 07751 85-4541
F 07751 85-9003
gyn@klhr.de

Wir kümmern uns um Ihre Gesundheit

Minimalinvasive Behandlungsmethoden

Ein sehr großer Teil der gynäkologischen Routineoperationen ist heute mit einer Schlüsselloch-Operationstechnik durch sogenannte laparoskopische/endoskopische Operationen realisierbar. Dabei wird der gesamte Eingriff durch 3-4 ca. 1-1,5 cm große Schnitte mit Hilfe einer Kamera und spezieller Instrumente durchgeführt. Der große Vorteil der Endoskopie ist, dass die Patientinnen nach dem Eingriff weniger Beschwerden haben, die Genesung schneller erfolgt und dadurch der Aufenthalt in der Klinik auf wenige Tage reduziert werden kann. Darüber hinaus treten Komplikationen wie Wundheilungsstörungen oder Infektionen seltener auf, als im Vergleich zu der Laparotomie.

Bauchspiegelung (Laparoskopische Eingriffe)

  • Operationen an Eierstock und Eileiter
  • Entfernen von gutartigen Geschwülsten der Gebärmutter (Myome)
  • Entfernen der Gebärmutter oder nur des Gebärmutterkörpers mit Erhalt des Gebärmutterhalses bei gutartigen Erkrankungen (Blutungsstörungen, Myome, chronische Schmerzzustände)
  • Diagnostische Laparoskopie bei Unterbauchschmerzen
  • Diagnostische Laparoskopie bei ungewollter Kinderlosigkeit und Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter
  • Operative Therapie bei Endometriose
  • Laparoskopische Operationen bei bestimmten Formen der Beckenbodenschwäche (Senkung der Gebärmutter und Scheide) und Inkontinenzbeschwerden (unwillkürlicher Urinverlust)

Ein weiteres Gebiet der minimalinvasiven gynäkologischen Operationen ist die Hysteroskopie. Hierbei wird eine Optik über die Vagina in die Gebärmutter eingeführt. Über diese Optik ist es möglich, operative Eingriffe an der Gebärmutter vorzunehmen.

Hysteroskopische Eingriffe

  • Abtragen und veröden der Gebärmutterschleimhaut bei zu starken Blutungen
  • Abtragen von Myomen und sonstigen Veränderungen wie z.B. Polypen, die in die Gebärmutter ragen
  • Entfernen von Spiralen, die sich bei der gynäkologischen Untersuchung nicht mehr entfernen lassen
  • Korrekturen von angeborenen Fehlbildungen
Urogynäkologische Erkrankungen
  • Minimalinvasive Operationsmethoden bei Stressinkontinenz durch die einfache Einlage eines Kunststofffaserbändchens unter die Harnröhre (TVT-Operation).
  • Für Patientinnen mit verstärktem Harndrang kommt ein umfangreiches konservatives und auch operatives Therapieangebot zum Einsatz.
  • Bei Senkung der Gebärmutter oder der Vagina kommen modernste, sowohl endoskopische als auch vaginale Operationsmethoden zum Einsatz. Je nach Bedarf werden die klassischen Methoden mit einer Einlage eines Kunststofffasernetzes zur Gewebeverstärkung kombiniert und so auf die persönlichen Erfordernisse und Bedürfnisse abgestimmt.

Senkung der Gebärmutter - Harndrang

Die Senkung des Beckenbodens oder Blaseninkontinenz sind Probleme, die viele Frauen kennen. In Deutschland leiden Millionen Frauen an einer mehr oder minder ausgeprägten Form einer Beckenbodenschwäche. Zeichen einer Beckenbodenschwäche können die Senkung (Prolaps) von Beckenorganen (Scheide, Gebärmutter, Darm) oder ein unwillkürlicher Harnverlust, die Harninkontinenz, sein. Eine Senkung des Beckenbodens ist nicht lebensbedrohlich,  jedoch im Alltag sehr belastend und einschränkend. Bei einem hohen Prozentsatz betroffener Frauen treten unterschiedliche Beschwerden auf. Neben der Harninkontinenz sind beispielsweise chronische Unterbauchschmerzen, Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Scheide, Harnentleerungsstörungen, häufige Harnwegsinfekte und sexuelle Funktionsstörungen häufige Symptome. Die Notwendigkeit einer Behandlung richtet sich nach dem Leidensdruck, dem Ausmaß der Erkrankung und bereits eingetretenen Komplikationen wie Blasen- oder Darmentleerungsstörungen. Eine Senkung und ein unwillkürlicher Urinverlust können, müssen aber nicht, gemeinsam in Erscheinung treten. Insbesondere gilt es, nach einer ausführlichen Diagnostik die geeigneten konservativen, medikamentösen und/oder operativen Behandlungsmöglichkeiten abzuwägen und die individuell optimale Therapie auszuwählen.

Die Probleme „unterhalb der Gürtellinie“ waren lange in der Öffentlichkeit tabuisiert. Obwohl die Inkontinenz immer öfters in den Medien thematisiert wird, zum Beispiel durch Werbung für spezielle Einlagen oder Höschen, schämen sich die Patientinnen oftmals für ihre Beschwerden und begeben sich in aller Regel sehr spät in ärztliche Behandlung. Dabei gilt - wie so oft: Je früher die Ursachen einer Krankheit therapiert werden, desto besser können sie behandelt werden und umso weniger Leidensdruck erzeugen sie.

Eine wichtige Maßnahme gegen Beckenbodenbeschwerden ist das Vorbeugen durch regelmäßiges Beckenbodentraining, das in Kursen erlernt werden kann. Aber auch trotz konsequenten und regelmäßigen Übungen kann eine Senkung voranschreiten, da der Beckenboden ein komplexes Gewebe aus Muskel- und Faszienfasern ist. Sind die bindegewebigen Faszien überdehnt, kann die Muskulatur nicht mehr ausreichend gegenarbeiten.

Liegt bereits eine Senkung vor, bieten sich konservative und operative Therapiemöglichkeiten an. So kann beispielsweise ein chirurgischer Eingriff die Funktion des Beckenbodens -oft unter Erhalt der gesunden Gebärmutter- wiederherstellen. Dabei kann, je nach Ursache, auch ein implantiertes Netz oder ein Band die Stützfunktion sichern. Es wird durch den Körper mit Bindegewebe umbaut, verstärkt so das Gewebe des Beckenbodens und verhindert ein erneutes Absenken. Ähnliche Verfahren finden auch bei der operativen Behandlung der Harninkontinenz Anwendung.

Gynäkologische Onkologie

In Zusammenarbeit mit dem Onkologischen Schwerpunkt der Hegau Bodensee Klinken Konstanz-Singen werden die unklaren und unsicheren Veränderungen an den weiblichen Geschlechtsorganen diagnostiziert und im Frühstadium operativ behandelt. In fortgeschrittenen Erkrankungsphasen wird eine interdisziplinäre Behandlung mit den Kollegen der Onkologie, Strahlentherapie und der onkologischen Gynäkologie des Hegau-Bodensee Klinikums ausgearbeitet.

  • Gebärmutterhals
  • Gebärmutterschleimhaut
  • Eierstöcken
  • Vagina
  • Schamlippen
Erkrankungen der weiblichen Brust
  • Ultraschalldiagnostik und Probeentnahme bei auffälligen Brustbefunden.
  • Verlaufskontrolle und operative Entfernung gutartiger Brustbefunde.
  • Brusterhaltende operative Therapie bei einer Brustkrebserkrankung sowie Entfernung des "Wächterlymphknotens".
  • In fortgeschrittenen Erkrankungsphasen wird eine interdisziplinäre Behandlung mit den Kollegen der Onkologie, Strahlentherapie und der Senologie des Brustzentrums des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen ausgearbeitet.

Team

Chefärztin
Eleonore Gisy

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe · MIC II (Mitglied in AGE) · in Weiterbildung für fachgebundene Psychotherapie · Sexualtherapeutin

Leitende Oberärztin
Dr. med. Jeannette Teeuwen-Mutter

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Fachweiterbildung in spezieller Geburtshilfe und Perinatalmedizin

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