Klinik für Chirurgie

Klinik für Chirurgie

Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Klinik für Chirurgie und vielen Dank für Ihr Interesse!

Sei es, dass Sie als Patient(in), Angehörige(r), Kollege/in oder Interessent/in unserer Homepage hereinschauen: wir möchten Sie gerne über unser Angebot an medizinischen Leistungen informieren. Unser Ziel ist klar definiert: Ihnen eine hochmoderne und breite Versorgung auf chirurgischem Gebiet anzubieten und somit in der Stadt, dem Landkreis und der Region die bestmögliche Versorgung heimatnah zu ermöglichen. Dazu steht Ihnen ein großes Team zur Verfügung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eint Motivation, Qualifikation und die Freude am Beruf, um dieses Ziel zu erreichen.

Für erste Informationen sollen Ihnen die folgenden Seiten Auskunft geben. Das Internet kann jedoch kein Gespräch und keine persönliche Begegnung ersetzen. Scheuen Sie sich daher bitte nicht, bei Bedarf Kontakt mit uns aufzunehmen und das direkte Gespräch zu suchen.

Ihr Wohlergehen liegt uns am Herzen!

Mit den besten Grüßen aus dem Klinikum Hochrhein

PD Dr.med. Bertram Illert

Chefarzt der Klinik für Chirurgie

Klinikum Hochrhein Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

PD Dr. med. Bertram Illert

Chefarzt
PD Dr. med. Bertram Illert
Facharzt Allgemeinchirurgie · Viszeralchirurgie
Zusatz-Weiterbildung: Spezielle Viszeralchirurgie

Klinikum Hochrhein GmbH
Klinik für Chirurgie
Kaiserstraße 93-101
79761 Waldshut-Tiengen

Sekretariat
T 07751 85-4371
F 07751 85-9002
chirurgie@klhr.de

Wir kümmern uns um Ihre Gesundheit

Downloads für niedergelassene Ärzte
Viszeralchirurgie

Bauchchirurgie

In der Abteilung wird ein umfangreiches Spektrum an bauchchirurgischen Therapien bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Oberbauchorgane und des Verdauungstraktes durchgeführt. Es werden in hoher Zahl Baucheingriffe bei Tumoren und Entzündungen des Magen-Darm-Traktes sowie der Oberbauchorgane durchgeführt. Die Eingriffe erfolgen überwiegend unter Bevorzugung schonender endoskopischer Operationsverfahren (Schlüsselloch-Chirurgie). Gemeinsam mit der Medizinischen Klinik wird eine interdisziplinäre Versorgung der Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen angestrebt. Insbesondere die in großer Zahl betreuten Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Darmes profitieren sehr von diesem interdisziplinären, modernen Therapieansatz.

Als neuer Schwerpunkt im Bereich der Bauchchirurgie haben wir in den letzten Jahren die Chirurgie der Leber etablieren können. Die moderne Ausstattung unserer Operationssäle mit Möglichkeiten zur Ultraschalldarstellung bei der Operation und modernsten Versiegelungstechniken zur Blutstillung erlaubt für diese teilweise schwierigen Operationen eine sehr hohe Patientensicherheit und geringe Belastung für den Patienten.

Wir bemühen uns um möglichst sichere und schonende Therapieverfahren, die auch die Gesamtsituation und das Lebensalter unserer Patienten bei der Therapieentscheidung berücksichtigen.

Der Chefarzt PD Dr. Bertram Illert und der Leitende Oberarzt Dr. Siad Schwarzer führen die Facharztbezeichnung „Viszeralchirurg“ als Ausdruck der hohen Fachkompetenz in der Bauchchirurgie.

Thoraxchirurgie und Lungenchirurgie

Die Chirurgie der Lunge und des Brustkorbes wird im Klinikum Hochrhein seit über 15 Jahren in erheblichem Umfang praktiziert. Es erfolgen die großen Eingriffe der Tumorchirurgie bei Lungenkrebs ebenso wie Operationen bei entzündlichen Erkrankungen oder nach Brustkorbverletzungen. Häufig werden diagnostische Operationen bei unklaren Lungenherden oder bei Lungengerüsterkrankungen durchgeführt. Ein großer Teil der Operationen erfolgt in der schonenden, endoskopischen Operationstechnik unter Vermeidung großer Schnitte.

Die Chirurgische Klinik, die Narkoseabteilung und die Intensivstation haben langjährige Erfahrung in der Betreuung von Patienten nach Lungenoperationen, sodass diese teilweise großen Eingriffe im Klinikum Hochrhein sicher durchgeführt werden können.

Die Abteilung beteiligt sich regelmäßig und erfolgreich an den Qualitätssicherungs-Studien für Lungentumoren der Landesärztekammer.

Gefäßchirurgie
  • Operationen von Krampfadern, Dialyseshunts, Katheterbehandlungen von arteriellen Durchblutungsstörungen mit Gefäßaufdehnung und Einsetzen von Stents in den Becken- und Beingefäßen.
  • Operation von Bypässen bei Durchblutungsstörungen der Beine.
  • Operation von Verengungen der Halsschlagadern.
Onkologische Chirurgie

Tumorchirurgie

Die Tumorchirurgie hat seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert in der Chirurgischen Klinik. Die Abteilung ist Teil des Tumorzentrums Hochrhein.

Es werden häufig die bösartigen und gutartigen Tumoren der Lunge, der Schilddrüse, des Magens und des Darmes operiert. Auch die selteneren Tumoren des Bindegewebes und seltene Organtumoren in Bauchhöhle und Brusthöhle werden regelmäßig behandelt. Die Diagnostik erfolgt in Kooperation mit dem Zentrum Innere Medizin des Hauses, der Radiologie sowie den kooperierenden Fachärzten in der Region.

Alle Patienten mit einem Tumorleiden werden im Rahmen des Tumorzentrums gemeinsam von internistischen Onkologen, Strahlentherapeuten und Chirurgen gesehen. Gemeinsam wird die individuell beste Therapie in einer gemeinsamen Konferenz beraten und eingeleitet. Entsprechend der medizinischen Entwicklung der letzten Jahre kann für viele Patienten durch eine Kombination aus Chirurgie und Strahlentherapie oder Chemotherapie die Heilungsaussicht verbessert werden. Diese Therapie wird gemeinsam  mit unseren Partnern in der Strahlentherapie durchgeführt.

Durch die Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten können viele Patienten in fortgeschrittenem Tumorstadium noch geheilt werden. Die operative Entfernung von Metastasen an Leber, Lunge oder anderen Organen wird von uns zunehmend durchgeführt und führt bei vielen Betroffenen auch im fortgeschrittenen Tumorstadium zur Heilung.

Unseren Tumorpatienten gilt in menschlicher und fachlicher Hinsicht unsere besondere Fürsorge und Zuwendung.

Koloproktologie

Erkrankungen von Dickdarm und Enddarm

Die Behandlung von Enddarmerkrankungen und Dickdarmerkrankungen erfordert besondere fachliche Kompetenz und menschliche Einfühlung. Menschen mit Enddarmleiden sind in besonderem Maße beeinträchtigt. Die Chirurgische Abteilung ist seit Jahren als Kompetenzzentrum Koloproktologie vom Berufsverband deutscher Proktologen anerkannt als eine von nur 80 Abteilungen in Deutschland mit dem Nachweis besonderer Kompetenz und Ausstattung.

In den letzten Jahren haben die modernen Methoden der Laserchirurgie in der Koloproktologie Einzug gehalten. Wir wenden die Operationsverfahren mit unserer Lasertechnik insbesondere in der Therapie von Fisteln und Hämorrhoiden an. Damit steht uns ein sehr schonendes und dennoch hochwirksames Verfahren zur Verfügung. Der besondere Vorteil der Laserchirurgie ist die minimale Schädigung des Gewebes im Umfeld des Operationsgebietes, z.B. bei Eingriffen im Bereich des Schließmuskels. So können Analfisteln oft mit sehr geringem oder ohne Verlust an Schließmuskel-Gewebe geheilt werden.

Neben den typischen Enddarmerkrankungen wie Hämorrhoiden, Fisteln und Abszessen werden Hauterkrankungen, analer Juckreiz, Verstopfung und Stuhlinkontinenz behandelt. Für die Therapie des Hämorrhoidalleidens stehen die schmerzarmen, modernen Verfahren der Klammernahtresektion, ultraschallgesteuerte Arterienligatur sowie die ambulanten Verfahren zur Verfügung. Wir legen ein besonderes Augenmerk auf die modernen, schmerzarmen Therapieverfahren, die eine schnelle Erholung ermöglichen.

Die Stuhlinkontinenz ist ein für den Betroffenen sehr belastendes, aber leider häufiges Problem. Ca. 3-5 % der erwachsenen Deutschen sind stuhlinkontinent. In unserer Inkontinenzsprechstunde führen wir die notwendigen apparativen Untersuchungen durch und begleiten Sie bei der nötigen Therapie. Das Behandlungsspektrum reicht von Beckenbodentraining über diätische Maßnahmen bis zur Implantation eines Beckenboden-Schrittmachers. Alle diese Maßnahmen werden in der Abteilung durchgeführt. Bei rund 80 % der Betroffenen können die Beschwerden deutlich gebessert oder geheilt werden.

Minimalinvasive Operationen

Die minimalinvasive Chirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie) hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen der Chirurgie durchgesetzt. Durch den endoskopischen Zugang können bei der Operation große Schnitte vermieden werden. Dies führt bei unseren Patienten zu schnellerer Erholung und deutlich weniger Operationsschmerz. Für den Operateur bringen die endoskopischen Verfahren eine deutlich bessere Übersicht und Zugänglichkeit in schwer zugänglichen Körperbereichen mit sich. In minimalinvasiver Technik durchgeführt werden Eingriffe an Gallenblase, Dickdarm, Blinddarm, Bauchwandbrüchen und Magen. Auch in der Brusthöhle lassen sich viele Eingriffe in minimalinvasiver Technik durchführen, z. B. Abklärung von unklaren Lungenherden oder Eingriffe bei Handschweiß. In den letzten Jahren haben wir vermehrt die sogenannte Single-Port-Technik eingeführt. Mit dieser Technik lassen sich viele Eingriffe mit nur einem einzigen Zugang im Nabelgrund praktisch narbenfrei durchführen.

Phlebologie/Venen­chirurgie

Venenerkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Über
20% der Europäer haben ein behandlungsbedürftiges Venenleiden. Unbehandelt führt eine Venenschwäche im Laufe von Jahren zum offenen Beingeschwür.

Neben der klassischen Krampfadern-Operation wird die Venenversiegelung durch Radiowellen oder Laser als sehr moderne, schonende alternative Methode praktiziert.

Weitere Behandlungsschwerpunkte sind die Anlage von Port-Kathetern, die Anlage von Dialyse-Zugängen sowie die Behandlung chronischer Wunden.

Behandlung chronischer Wunden

Die Ursachen chronischer Wunden können vielfältig sein. Neben arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen sind Entzündungen oder mechanische Überlastung als Ursache bekannt. Die phlebologische und gefäßchirurgische Kompetenz des Teams erlaubt eine fundierte Diagnosestellung und ursächliche Therapie. Eine komplette Gefäßdiagnostik erfolgt durch die radiologische Abteilung des Klinikums Hochrhein. Therapeutisch steht die Sanierung venöser Leiden und die Wiederherstellung der Durchblutung im Vordergrund. Zusätzlich erfolgen die chirurgische Sanierung lokaler Erkrankungen und die Anwendung moderner Wundauflagen. Die Wundbehandlung erfolgt im Team durch Ärzte und zertifizierte WundmanagerInnen im Bereich Pflege.

Schilddrüsenchirurgie

Die Chirurgie der Schilddrüse umfasst die Operation bei Schilddrüsenvergrößerung, die Operation bei Knotenschilddrüse und die Operation bei Tumorverdacht oder Schilddrüsenkrebs. Meist können diese Eingriffe problemlos mit einem kurzen stationären Aufenthalt von wenigen Tagen durchgeführt werden. Zu ihrer Sicherheit erfolgen diese Eingriffe grundsätzlich unter Anwendung einer mikrochirurgischen Lupenbrille und einer regelmäßigen Kontrolle und Ableitung des Stimmbandnerves. Durch diese Technik konnten in den vergangenen Jahren in der Schilddrüsenchirurgie insbesondere Komplikationen des Stimmbandnerves weitgehend ausgeschlossen werden.

Ein Teil der Eingriffe wird in MIVAT-Technik durchgeführt. Dieses minimalinvasive Verfahren führt zu kosmetisch befriedigenden Narben von 1,5 bis 2 cm Länge.

Hernien-Chirurgie

Die Chirurgie von Leistenbrüchen, Bauchwandbrüchen und Narbenbrüchen gehört zu den häufigsten Operationen eines Krankenhauses. Grundsätzlich können Bruch-Operationen in offener oder minimalinvasiver Technik mit oder ohne Einlage eines Kunststoffnetzes durchgeführt werden. Am Klinikum Hochrhein werden alle wichtigen Verfahren der Hernien-Chirurgie regelmäßig durchgeführt. Wir bemühen uns um eine „maßgeschneiderte“ Operation für jeden Patienten. Auf Grundlage eines Vorgespräches und einer körperlichen Untersuchung entscheiden wir gemeinsam mit dem Patienten, welches Operationsverfahren für die persönliche Lebenssituation zum besten Ergebnis führt.

Wir führen regelmäßig Hernienoperationen in örtlicher Betäubung durch. Viele dieser Eingriffe können ambulant durchgeführt werden.

Die Abteilung führt das Siegel "Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" der Deutschen Herniengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Durch die kontinuierliche Dokumentation unserer Arbeit im Register der Deutschen Herniengesellschaft gewährleisten wir Ihnen eine umfassende moderne Versorgung auf einem hohen fachlichen Niveau.

DHG-Siegel

Ambulantes Operations-Zentrum (AOP-Z)

Team

Chefarzt
PD Dr. med. Bertram Illert
Facharzt Allgemeinchirurgie · Viszeralchirurgie
Zusatz-Weiterbildung: Spezielle Viszeralchirurgie

chirurgie@klhr.de

Leitender Oberarzt
Dr. med. Siad Schwarzer
Facharzt Chirurgie · Viszeralchirurgie
Zusatz-Weiterbildung: Spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie, Notfallmedizin
chirurgie@klhr.de
Oberärztin
Dr. med. Jutta Günter

Fachärztin Thoraxchirurgie · Viszeralchirurgie
chirurgie@klhr.de

Oberarzt Allgemeinchirurgie
Sergej Kassil
Facharzt Chirurgie
Zusatz-Weiterbildung: Notfallmedizin
Stationsleitung Pflege
Kordula Rowe

Pflegeexpertin Stoma-Kontinenz
Wundexpertin (ICW)

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Liebe Patienten (m/w/d) und Besucher (m/w/d),

zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter und gemäß der Corona Landesverordnung Baden-Württemberg müssen Besucher nachfolgenden Kriterien erfüllen.

 

Besuchskriterien

Für Besucher gilt neben der FFP2-Maskenpflicht die 3G-Regelung. Besucher benötigen daher:

  • eine Auffrisch-/Boosterimpfung ODER
  • eine abgeschlossene Impfserie: Erst- und Zweitimpfung, die mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt ODER
  • die Genesung von einer COVID-19-Erkrankung PLUS mindestens eine Impfung, die mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt ODER
  • einen Nachweis über einen negativen Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest, nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

Ab dem 1. Lebensjahr müssen auch Kinder einen der genannten Nachweise erbringen.

  • Die Begleitung zur Geburt fällt unter die „3G (+) - Regelung“, allerdings kann die Begleitperson zur Geburt im Klinikum getestet werden.
  • Die Besuchsregelung von Intensivpatienten erfolgt nach individueller Absprache. In den Covid-Bereichen des Klinikums herrscht ein absolutes Besuchsverbot.
  • Die Angehörigen von sterbenden Patienten erhalten auch weiterhin eine Ausnahme von den aktuellen Regelungen und werden vom Klinikum entsprechend informiert.
  • Die Besuchszeiten sind Montag bis Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr.


BITTE BEACHTEN SIE

  • Im gesamten Klinikum herrscht ununterbrochene FFP2-Maskenpflicht.

Wer diese Regelung missachtet, wird ohne Ermahnung des Hauses verwiesen und von weiteren Besuchen der Patienten ausgeschlossen. Bitte respektieren Sie diese Regel, nur so kann ein generelles Besuchsverbot verhindert werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an besuche@klhr.de