Spatenstich für Gesundheitspark Hochrhein

Nach Jahren der Planung ist ein großer Meilenstein erreicht: Mit dem Startschuss für die Erschließungsarbeiten für den Gesundheitspark Hochrhein hat die Bauphase auf dem Areal in Albbruck begonnen. In den nächsten Wochen folgen Leitungen, Straßen und die Anbindung an die B34. Ein starkes Signal für die Region und ein richtig guter Tag für den Hochrhein.

Sonne satt, blauer Himmel und ein symbolischer erster Spatenstich auf freiem Feld. Besser hätte der Start für die Erschließung des Gesundheitsparks Hochrhein kaum laufen können. Bei den Feierlichkeiten am 3. März waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Planung, die beauftragte Baufirma sowie Landes-Sozialminister Manne Lucha MdL anwesend, und dadurch wurde deutlich: Hier entsteht mehr als ein Gebäude. Hier wächst die Zukunft der stationären Versorgung im Landkreis.

Die Begrüßung der Anwesenden auf dem Baufeld, das in Albbruck zwischen dem Rhein und der Bundesstraße 34 liegt, übernahm Landrat Dr. Martin Kistler. Er betonte, dass sich der Baubeginn im Zeitplan befinde. „Mit dem offiziellen Spatenstich für die Erschließung schaffen wir die Grundlage für den Bau des neuen Krankenhauses und damit für die Zukunft der stationären Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis“, sagte Kistler zur Betonung der Bedeutung des Projekts. „Wie sicherlich viele Menschen im Landkreis freue auch ich mich, dass nun die Bagger rollen.“

Rückenwind von der Landesregierung
Bauprojekte der öffentlichen Hand funktionieren nicht ohne finanzielle Hilfen von Bund und Land. Im Oktober hatte Sozialminister Lucha eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 8,8 Millionen Euro in den Landkreis gebracht. Der Ministerrat hatte zudem im Februar das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 beschlossen. Darin wird das neue Klinikum als größtes Einzelvorhaben mit einer ersten Fördertranche bedacht. Das sei ein klares Bekenntnis der Landesregierung für das Bauvorhaben am Hochrhein. Dieses wichtige Signal bekräftigte Gesundheitsminister Manne Lucha beim Spatenstich erneut: „Das neue Klinikum Hochrhein am zentralen Standort in Albbruck wird das Herzstück des Gesundheitsparks und wegweisend für eine zukunftsfähige stationäre Gesundheitsversorgung im Landkreis Waldshut sein.“

Die konkrete Höhe der Fördermittel des Landes kann erst im weiteren Austausch zwischen dem Landkreis Waldshut als Klinikträger und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration bestimmt werden. Das Projekt Neubau Klinikum Hochrhein wurde vom Land bisher bereits mit Planungsraten in Höhe von 14,836 Millionen Euro gefördert.

Das Projekt begleite Lucha nun bereits seit vielen Jahren und er freue sich, dass mit dem offiziellen Spatenstich die Umsetzung des Projekts nun immer näher rückt. Das Land Baden-Württemberg zeige laut Lucha auch hier deutlich, dass es die Krankenhäuser nach Kräften unterstütze. „Die Konzentration der stationären medizinischen Versorgung im Landkreis Waldshut an einem Standort und die Vernetzung mit ambulanten Versorgungsangeboten im Gesundheitspark ist ein entscheidender Schritt für eine moderne und zukunftssichere Gesundheitsversorgung in der Region.“

Stimmen der Projektbeteiligten
Für Albbrucks Bürgermeister Stefan Kaiser ist der Spatenstich ein historischer Moment: „Getreu unserem Motto: ‚Wir gestalten Zukunft‘ ist der Gesundheitspark Hochrhein ein Meilenstein zur Entwicklung unserer Gemeinde, aber auch des gesamten Landkreises. Von 400 Jahren Industriegeschichte jetzt die Konversion zum Gesundheitszentrum des Landkreises – das ist eine gewaltige Aufgabe, aber auch eine riesige Chance für uns. Wir freuen uns!“

Die Bedeutung für das Personal und die Bevölkerung hob auch Dr. Hans-Peter Schlaudt, Geschäftsführer der Klinikum Hochrhein GmbH, hervor: „Für unsere Mitarbeitenden und für die Menschen in der Region ist dieser Spatenstich ein Meilenstein. Nach Jahren intensiver Planung wird aus einer Vision konkrete Realität. Der Gesundheitspark steht für medizinische Qualität, moderne Arbeitsbedingungen und ein starkes Bekenntnis zur wohnortnahen Versorgung.“

Mario Schleith, Geschäftsführer der Schleith GmbH Baugesellschaft, schloss sich an: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen für die Erschließungsarbeiten des Gesundheitsparks Hochrhein. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für ein zukunftsfähiges Klinikum und stärken gemeinsam die medizinische Versorgung im Landkreis.“

Von planerischer Seite bedankte sich Patrick Mühlhaupt, Geschäftsführer der Tillig Ingenieure: „Wir freuen uns besonders, als regional ansässiges Büro gemeinsam mit dem der ZINK Ingenieure aus Offenburg, Teil dieses bedeutenden Projekts für den Landkreis zu sein. Wir bedanken uns beim Landkreis Waldshut und allen Projektbeteiligten für das Vertrauen und die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit.“

Die nächsten baulichen Schritte
Bereits im Vorfeld des Spatenstichs waren einige Flächen von der ausführenden Baufirma Schleith GmbH vorbereitet worden. Dort sollen künftig Materialien für die Baustelle gelagert werden. In der kommenden Woche starten die eigentlichen Tiefbauarbeiten. Geplant sind unter anderem die Verlegung von Versorgungsleitungen, der Bau interner Straßen sowie die Anbindung der Baustelle an die B34. Die gesamten Tiefbaumaßnahmen werden verteilt über die kommenden Jahre umgesetzt. Voraussichtlich Anfang 2027 sind alle Voraussetzungen für den Start der Bauarbeiten am Klinikum geschaffen. Alle Arbeiten für den Gesundheitspark und das Klinikum befinden sich im Zeitplan. Über die genauen Maßnahmen werden die Bürger des Landkreises zeitnah informiert.

Mehr Informationen
über den Bau des neuen Klinikums und die Arbeiten am Gesundheitspark unter: gesundheitspark-hochrhein.de