Zentrale Notaufnahme

Zentrale Notaufnahme

Insgesamt werden in der ZNA ca. 17.000 Patienten pro Jahr behandelt. Viele Patienten können nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Viele werden aber auch zur Behandlung stationär aufgenommen.

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist eine eigenständige Fachabteilung unseres Klinikums und ist die Anlaufstelle für alle Patienten, die ungeplant als Notfall unser Krankenhaus aufsuchen, sei es als Zuweisung über den Rettungsdienst oder zu Fuß.

 

Klinikum Hochrhein Zentrale Notfaufnahme
Klinikum Hochrhein Zentrale Notfaufnahme

Dr. med. Stefan Kortüm

Chefarzt
Dr. med. Stefan Kortüm
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Zusatzweiterbildung Notfallmedizin
Zusatzqualifikation Leitender Notarzt und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst
Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen

Klinikum Hochrhein GmbH
Zentrale Notaufnahme
Kaiserstraße 93-101
79761 Waldshut-Tiengen

Sekretariat
T 07751 85-4371
F 07751 85-9002
notaufnahme@klhr.de

Wir kümmern uns um Ihre Gesundheit

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist rund um die Uhr an allen Wochentagen geöffnet. Behandelt werden sowohl kleine Verletzungen als auch Schwerverletzte, Erwachsene und Kinder sowie alle Arten von akuten Erkrankungen.

Notfall - Was tun?

Falls ein akuter Notfall vorliegt, rufen Sie bitte sofort die Nummer 112 an!

Wann sollten Sie in die Notaufnahme?

Nach einem Unfall oder im Falle einer bedrohlichen Erkrankung können Sie ohne ärztliche Einweisung und ohne Voranmeldung direkt in die Notaufnahme kommen oder den Notruf 112 verständigen.

In der Zentralen Notaufnahme (ZNA) arbeiten Ärzte folgender Fachrichtungen interdisziplinär zusammen:
  • Klinische Akut- und Notfallmedizin
  • Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
  • Unfallchirurgie und Orthopädie
  • Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie, Angiologie und Pneumologie
  • Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie
  • Anästhesie und Intensivmedizin
  • Urologie
  • Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
  • Onkologie
  • Radiologie
  • Geriatrie/Altersmedizin
Notfallpflege

Klinische Akut- und Notfallmedizin ist nicht nur eine interdisziplinäre, sondern auch interprofessionelle Aufgabe, bei der verschiedene Berufsgruppen intensiv zusammenarbeiten müssen. Insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege sehen sich nicht nur steigenden organisatorisch-administrativen, sondern auch medizinisch-fachlichen Anforderungen ausgesetzt. Neben Motivation und Belastbarkeit erfordert die Tätigkeit in der Notaufnahme eine hohe Qualifikation, um den vielfältigen Anforderungen und vor allem unseren Notfallpatienten gerecht zu werden.

Pflegerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notaufnahme am Klinikum Hochrhein werden seit einiger Zeit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg im Rahmen der Fachweiterbildung „Notfallpflege“ gemäß Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft ausgebildet. Wir erfüllen damit bereits jetzt die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Notfallversorgung vom April 2018.

Leistungsspektrum
  • Notfall- und Akutmedizinische Erstversorgung
  • Einleitung einer intensivmedizinischen Therapie und Überwachung
  • Internistische, neurologische und chirurgische stationäre Aufnahmen
  • Labordiagnostik, EKG, Röntgen, Sonografie, Echokardiographie
  • Bildgebende Verfahren einschließlich Computer- und Kernspintomographie
  • Versorgung von Arbeitsunfällen (BG-Zulassung)
  • Chirurgische Wundversorgung und Behandlung von Knochenbrüchen
24 Stunden Notfallversorgung

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) stellt einen klaren Zuweisungsweg für niedergelassene Ärzte, den Rettungsdienst und den Notarzt dar. Mit dieser Einrichtung können Fehlbelegungen und eine Belegung in einer falschen Abteilung vermieden werden. Bei Notfall-Patienten erfolgt die Prüfung der stationären Behandlungsnotwendigkeit durch den Ambulanzarzt. Nach administrativer Aufnahme und Einleitung der Erst-Diagnostik, entsprechend der festgelegten Standards, erfolgt die Weiterleitung auf die Zielstation.

Der Aufnahmestandard beinhaltet außer Anamnese und klinischem Befund praktisch immer Labor und EKG, bei Bedarf eine Sonographie, Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen. Die weiter versorgende Fachrichtung wird unter Hinzuziehung der entsprechenden Abteilung im Verlauf der interdisziplinären Notfallversorgung festgelegt.

Stationär aufgenommen wird jeder Patient, der nicht ohne gesundheitliches Risiko in die ambulante Behandlung entlassen werden kann.

Reizthema "Wartezeiten"

Die Vielzahl unserer Tätigkeiten in der Zentralen Notaufnahme führt dazu, dass Wartezeiten nicht vermeidbar sind. Wir versuchen, diese Wartezeiten so gut es geht zu reduzieren.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Reihenfolge der Behandlung anhand einer standardisierten medizinischen Ersteinschätzung insbesondere nach der medizinischen Dringlichkeit steuern. So kann es sein, dass jemand, der viel später in das Wartezimmer kommt, viel eher behandelt wird.

Mehr Leben retten durch umfassende und wohnortnahe Notfallversorgung in Waldshut-Tiengen

Die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Hochrhein ist die größte Notaufnahme der Region - mit jährlich mehr als 17.000 Patienten. Ihnen rasch und kompetent zu helfen, ist unser Auftrag und unsere Verantwortung. Unser Notfallzentrum ist 24 Stunden an 365 Tagen offen und verfügt über modernste Einrichtungen zur Überwachung und Diagnose von Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen jeden Schweregrades.

Außerdem befindet sich in unseren Räumen auch die Notfallpraxis des ärztlichen Bereitschaftsdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung. Hier stehen Ihnen außerhalb der üblichen Arztpraxis–Öffnungszeiten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für die Versorgung von Akutfällen zur Verfügung, sofern die Behandlung nicht bis zum nächsten Werktag aufgeschoben werden kann.

Höchstes Risiko – höchste Dringlichkeit

Das akut bestehende Gesundheitsrisiko entscheidet darüber, wie schnell ein Patient behandelt werden muss. Wer etwa wiederbelebt oder beatmet werden muss, kann nicht warten. Auch wenn möglicherweise ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall vorliegen, ist ein sofortiger maximaler Einsatz des Notfallteams erforderlich.

Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt: Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

  • Unfall-, Brandverletzung
  • Trauma, Knochenbrüche
  • Hoher Blutverlust
  • Kopfverletzung
  • Vergiftung, Sepsis
  • Herzinfarkt, Hirninfarkt
Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wann sollten Sie zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst?

Um Wartezeiten zu vermeiden, nutzen Sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte (z.B. für Hausbesuche) am Wochenende oder nachts.

Sie erreichen den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der einheitlichen Rufnummer 116 117.

  • KEINE lebensbedrohliche Erkrankung
  • Arzt wird dringend benötigt (auch nachts über) bei Erkrankungen, die sonst der Hausarzt behandelt 
  • Beispiele: Erkältung, fiebrige Infekte, Grippe, Ohrentzündungen, Magen-Darm, Migräne, gerissene/überdehnte Bänder, Hexenschuss

Im Zweifelsfall kommen Sie direkt in unser Notfallzentrum. Ggf. können wir Sie dann in Abhängigkeit von der Art der akuten Beschwerden bzw. der Erkrankung/Verletzung direkt an die Praxis des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes weiterleiten.

Team

Chefarzt
Dr. med. Stefan Kortüm

Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Zusatzweiterbildung Notfallmedizin

Zusatzqualifikation Leitender Notarzt und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst

Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen

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