Zentrum Innere Medizin · Med. Klinik I

Zentrum Innere Medizin · Med. Klinik I

Zentrum Innere Medizin

Das Zentrum Innere Medizin wurde 2019 gegründet, um die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der inneren Organe zu optimieren. Es besteht aus den zwei Fachbereichen:
Medizinische Klinik I und Medizinische Klinik II.

Mehr als 6.000 Patienten pro Jahr aus dem gesamtem Landkreis vertrauen auf die Kompetenz der beiden Medizinischen Kliniken, die das gesamte Spektrum internistischer Erkrankungen behandeln. Das Klinikum Hochrhein ist akademisches Lehrkrankenhaus der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und verfügt über eine interdisziplinäre Intensivstation sowie eine Zentrale Notaufnahme, die rund um die Uhr von einem Ärzteteam versorgt werden.

Klinikum Hochrhein Zentrum Innere Medizin
Klinikum Hochrhein Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Univ.-Prof. Dr. R.H. Strasser F.E.S.C., F.A.C.C.

Direktorin
Univ.-Prof. Dr. R.H. Strasser
F.E.S.C., F.A.C.C.
Fachärztin Innere Medizin · Kardiologie · Angiologie · Intensivmedizin · Kardio-MRT
Em. Univ.-Prof. für Innere Medizin und Kardiologie, Medizinische Fakultät, Technische Universität Dresden
Forschungsprofessur an der TU Dresden

Klinikum Hochrhein GmbH
Zentrum Innere Medizin · Medizinische Klinik I
Kaiserstraße 93-101
79761 Waldshut-Tiengen

Sekretariat
T 07751 85-4341
F 07751 85-9004
innere@klhr.de 

Wir kümmern uns um Ihre Gesundheit

Herz & Gefäße

Kardiologie und Angiologie

Die Medizinische Klinik I verfügt mit den Fachbereichen Kardiologie und Angiologie über alle Kompetenzen zur Diagnose und Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen. Dazu gehört das Wissen um die neuesten Methoden ebenso, wie die Erfahrung und die medizintechnische Ausstattung, um jeden Patienten individuell und umfassend versorgen zu können. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen Herzdurchblutungsstörungen, Herzschwäche und die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, die Festlegung des Schweregrads von Herzklappenfehlern sowie die Behandlung von Gefäßerkrankungen. Dies schließt die Gefäßerkrankungen der Extremitäten und die Schlaganfallversorgung mit ein.

Erkrankungen, für die Diagnostik und Therapie angeboten werden:

  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
  • Herzkranzgefäßerkrankungen, akuter Herzinfarkt
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Herzklappenerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Durchblutungsstörungen der hirnversorgenden Gefäße/Behandlung von Schlaganfällen und der peripherer Gefäße
  • Thrombose (Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel)
  • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruckkrankheit)
  • Risikofaktorenmanagement (Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Adipositas)

Angewendete diagnostische Verfahren:

  • Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
  • 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • Transthorakale Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens inkl. Kontrastmittelechokardiographie)
  • Transösophageale Echokardiographie (inkl. 3D-Echokardiographie)
  • Untersuchung der Blutgefäße mittels Ultraschall (Doppler- und Duplex-Sonographie)
  • Stress-Echokardiographie (ergometrisch)
  • Spiroergometrie
  • Rechtsherzkatheter
  • Schellong-Test und Kipptischuntersuchung
  • Perikardpunktion
  • Kardioversion
  • Telemetrie-Überwachung und Home-Monitoring
  • Implantation von Event-Recordern
  • Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren (ICD) sowie die ambulante Nachsorge der verschiedenen SM-Systeme und notwendiges Home-Monitoring.
Lungenerkrankungen

Pneumologie

Die Medizinische Klinik I bietet das gesamte Spektrum der pneumologischen Diagnostik und Therapie. Die Entwicklung moderner Untersuchungs- und Behandlungsverfahren erlaubt es heute, Erkrankungen der Atemwege und der Lunge rechtzeitig zu erkennen und in vielen Fällen erfolgreich zu behandeln. Zu den häufigsten Lungenerkrankungen zählen die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) sowie das Asthma bronchiale oder schlafbezogene Atmungsstörungen.

Erkrankungen, für die Diagnostik und Therapie angeboten wird:

  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Interstitielle Lungenerkrankungen (Lungenfibrosen)
  • Sarkoidose, Berylliose
  • Tuberkulose
  • Atypische Mykobakteriosen
  • Pulmonale Hypertonie (alle Formen)

Angewendete diagnostische Verfahren

  • Spirometrie
  • Bodyplethysmographie
  • Diffusionsanalyse
  • Spiroergometrie
  • Blutgasanalyse
  • Unspezifische und spezifische Provokation
  • Thorakale Sonographie
  • Flexible Bronchoskopie
  • Starre Bronchoskopie
  • Vigilanztests
Schlaganfall-Spezialeinheit "Stroke Unit"

Notfallversorgung im Klinikum Hochrhein
In der zertifizierten Schlaganfall-Spezialeinheit „Stroke Unit“ im Klinikum Hochrhein werden Schlaganfälle rund um die Uhr behandelt.

Die telemedizinische Anbindung an die Neurologie der Universität Freiburg ermöglicht die sofortige fachkompetente Diagnostik und Therapie durch ein multiprofessionelles Team.

Die Zertifizierung nach den Kriterien der Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen Baden-Württemberg (AGSW) fordert neben den strukturierten Abläufen u.a. auch die Möglichkeit einer Angiographie (Röntgenuntersuchung) der Hirngefäße und einer Lyse-Behandlung rund um die Uhr, die Verfügbarkeit eines Computer- oder Kernspintomographen sowie die intensivpflegerische Betreuung der Patienten inklusive Überwachung am Monitor. Das Klinikum Hochrhein bietet den Patienten diese optimale Diagnostik und Therapie.

Telefonnummer der Notaufnahme: T 07751 85-4319

Leistungen der Stroke Unit:

  • Umfassende Diagnostik
  • Entscheidung über die bestmögliche Behandlung in telemedizinischer Zusammenarbeit mit der Neurologie Freiburg
  • Notfalltherapie, Thrombolyse zur Wiedereröffnen eines verschlossenen Hirngefäßes
  • Abklärung der Ursachen des Schlaganfalls
  • Prophylaxe zur Vermeidung weiterer Schlaganfälle
  • Überwachung der Patienten zur Erkennung und Vermeidung neurologischer und internistischer Komplikationen inkl. Atmung, Herz-Kreislauf, Flüssigkeitshaushalt, Blutzucker und Temperatur
  • Einstellung von Risikofaktoren, Blutdruck, Diabetes mellitus, Blutfette, Nikotinentwöhnung
  • Frührehabilitation (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie)
Hypertonie und Stoffwechselerkrankungen

Die wesentlichen Ursachen von Herz, Gefäße und Schlaganfallerkrankungen sind Bluthochdruck (Hypertonie) und Stoffwechselerkrankungen. Im Sinne der Primär- und Sekundärprävention sind diese Erkrankungen ein wesentlicher Behandlungsschwerpunkt in der Medizinischen Klinik I.

Zur Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie werden Langzeituntersuchungen, Belastungsuntersuchungen ergänzend  zu endokrinologischen Untersuchungen für Hormonstörungen und  Gefäßuntersuchungen durchgeführt. Moderne Therapieverfahren einschließlich einer differenzierten medikamentösen Einstellung und der renalen Ablation finden Anwendung.

Stoffwechselerkrankungen sind wesentliche Ursache für alle Formen der Gefäßerkrankungen. Hier sind wesentlich der Diabetes mellitus und Fettstoffwechselerkrankungen zu nennen, die in der Medizinischen Klinik I untersucht und behandelt werden.

Angewendete Methoden und Verfahren:

  • Langzeit Blutdruckmessungen
  • Belastungsuntersuchungen
  • Medikamentöse Therapie
  • Interventionelle Therapie (wie renale Ablation)
  • Blutzuckertagesprofil
  • Differenzierte Laboranalysen einschließlich Hormonuntersuchungen

Team

Direktorin
Univ.-Prof. Dr.med. R.H. Strasser

F.E.S.C., F.A.C.C.

Fachärztin Innere Medizin · Kardiologie · Angiologie · Intensivmedizin · Kardio-MRT

Leitender Oberarzt
Dr. med. Christian Götz

Facharzt Innere Medizin · Kardiologie

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